Hinweisschilder angebracht

Einen ganz neuen Weg versucht die NABU - Ortsgruppe Erligheim mit 3 neuen Schildern zu gehen. Anhand von gezielt ausgewählten, stark frequentierten Orten, wie zum Beispiel an Wegen oder Grillplätzen wollen wir darauf aufmerksam machen: "Nehmen Sie Ihren Abfall wieder mit".
Hierfür wurden speziell die Omnibushaltestelle, der Parkplatz Kirschanlage und der Grillplatz Vogelsanghütte ausgewählt.

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Orchideenwanderung

Die Orchideenwanderung der NABU Ortsgruppe Erligheim führte uns von Erligheim aus nach Häfnerhaslach zum Naturschutzgebiet unterer Berg. Bevor man das Naturschutzgebiet betrat hat man sehr viel Herbstzeitlose und die nicht mehr so oft vorkommende Pechnelke gefunden. Zudem sah man leider eine sehr große zusammengefahrene Blindschleiche auf dem Weg liegen. Unser Orchideen - Fachmann Herr Steffen Hammel zeigte uns gleich einige der wunderschön blühenden Orchideenarten, wie den Pyramiden - Spitzorchis, das Helm - Knabenkraut, die Bocksriemenzunge, den breitblättrigen Stendelwurz, das Purpur Knabenkraut sowie das stattliche Knabenkraut. Dann zu unser aller Überraschung entdeckten wir die grüne Waldhyazinthe, die man in diesem Gebiet schon seit Jahren als verschollen einstufte. Ein Glücksfall wie sich Herr Hammel ausdrückte. Allerdings zeigte er uns auch, dass der Frost den Orchideen sehr start zugesetzt und einige Arten dezimiert hatte. Die Teilnehmer waren hellauf begeistert und waren übereinstimmend der Meinung, diese Wanderung im nächsten Jahr zu wiederholen. Ein dickes Dankeschön an unseren Orchideen - Fachmann Herrn Steffen Hammel der uns über alles bestens informierte.

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Das Riedtal - Biotop

Das Riedtal - Biotop, welches wir im Jahre 2016 renaturiert haben, hat sich mittlerweile prächtig entwickelt. Unter anderem Blumen, spezielle Gras- und verschiedene Distelarten entwickelten sich zu einem schönen Biotop, indem sich mittlerweile einige Schmetterlingsarten wie der Zitronenfalter, das Tagpfauenauge, der Admiral, der Distelfalter sowie einige Nachtfalterarten niedergelassen haben. Außerdem konnte sehr viel Froschlaich gesichtet werden. Es war wunderbar zu sehen, wie sie sich entwickeln und als kleine Frösche dann im nahe gelegenen Wald verschwanden. Heuschrecken, Libellen und sogar ein Teichhuhn wurden außerdem beobachtet. Ein gelungenes Objekt, das man der Gemeinde hier zur Verfügung gestellt hat.

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NABU Generalversammlung am 10. März 2017

Die diesjährige 30. Generalversammlung wurde vom 2. Vorsitzenden, Otto Weigel, im Bürgerhaus "Vordere Kelter" in Erligheim eröffnet. Er begrüßte die erschienenen Anwesenden, Herrn Bürgermeister Rainer Schäuffele und alle Gäste und Mitglieder.

TOP 1 Bericht des Vorsitzenden, sowie des Vogelwarts (kommissarisch) sowie TOP 2 Bericht des Eulenwarts

Otto Weigel berichtet, dass die Christbaumrücknahme 2016 sehr zufriedenstellen verlaufen ist. Auch der Seniorennachmittag war wieder gut besucht.
Das Weindorf im Juli verlief ausgesprochen positiv. Wieder in Kooperation mit dem Besen der Familie Mayer. Es gab zwar im Vorhinein Schwierigkeiten bezüglich des Standplatzes. Diese konnten jedoch gelöst werden. An dieser Stelle dankt der 2. Vorsitzende nochmals allen Helfern.
In der Kirche wurde eine Nisthilfe für Mauersegler zusammen mit Herrn Rapp eingerichtet. Hier zeigt Jürgen Schwetz Bilder davon.
Im November wurde das 30 jährige Bestehen der NABU Ortsgruppe bei einem gemütlichen Beisammensein gefeiert.
Am Ende des Jahres fand wieder der Weihnachtsbasar statt. Dieser war sehr gut besucht.
Danach fand die Teilnahme am Erligheimer Adventskalender statt. Diese wurde sehr gut angenommen. Auch die Nistkastenkontrolle zwischen Weihnachten und Silvester hat sehr gut geklappt, da auch viele Helfer anwesend waren.

Otto Weigel nimmt dann den Bericht als Vogelwart sowie des Eulenwarts vor.
Er berichtet, dass er sehr häufig gefragt wurde warum es so wenig Vögel an den Futterstellen gibt. O. Weigel berichtet, dass der Amselvirus immer noch stark um sich greift, es aber auch nicht genügend Nistplätze gibt. Auch die Monokulturen, das Nichtvorhandensein von natürlichen Hecken sowie das Fehlen von Lerchenfenstern spielt hier eine große Rolle.
Er empfiehlt die Gärten wild wachsen zu lassen sowie die Samenstengel an Bäumen und Sträuchern über den Winter stehen zu lassen.

Weiter berichtet Otto Weigel, dass das Storchennest weiterhin gepflegt wird. Es fand 2016 eine Beringungsaktion von Schleiereulen statt. Leider sind diese bei uns nicht sehr verbreitet.
Außerdem gab es eine Turmfalkenbrut im Nistplatz am Kirchturm.

Erfreut berichtet er, dass es in unserer Gegend auch Steinkäuze gibt. Diese werden jedoch von der Forge-AG betreut.

TOP 3 Bericht des Kassiers

Ein Gruß vom ersten Vorsitzenden Erich Joos wurde an die anwesenden Mitglieder weitergegeben. Die Mitgliederzahl beträgt zur Zeit 43.

TOP 4 Bericht Kassenprüfer

Am 06.03.2017 fand die Kassenprüfung bei Annemarie Joos statt. Durchgeführt wurde diese durch Hermann Weiß und Ulrich Sebald. Die Kasse war in Ordnung. Alle Bewegungen waren verbucht und erkennbar. Zum Schluss richtete Hermann Weiß einen großen Dank an den Kassier.

TOP 5 Entlastungen

Die Entlastungen nimmt Bürgermeister Schäuffele vor.
Er schlägt vor, dass die Vorstandschaft sowie der Kassier gemeinsam entlastet werden. Dies wird durch Handzeichen einstimmig beschlossen.

TOP 6 Anträge

Es sind keine Anträge eingegangen.

TOP 7 Wahlen 

Zur Wahl stehen dieses Jahr die Posten des 2. Vorsitzenden (Otto Weigel) und des Kassiers (Annemarie Joos) an. Desweitern wird ein 2. Beisitzer gewählt.
Otto Weigel erklärt sich wieder bereit, dass Amt des 2. Vorsitzenden auszuüben. Er wird einstimmig gewählt und nimmt die Wahl an.
Auch Annemarie Joos würde den Posten des Kassiers weiterhin machen. Auch hier kommt es zu einer einstimmigen Wahl für Frau Joos. Sie nimmt die Wahl für sich an.
Als 2. Beisitzer stellt sich Martin Langer Verfügung.
Nach einer kurzen Vorstellung zu seiner Person wird er einstimmig gewählt. Herr Langer nimmt die Wahl an.

TOP 8 Präsentation des Vogel des Jahres 2017
Der Vogel des Jahres ist der Waldkauz.
Hier zeigt Jürgen Schwetz eine Bildpräsentation des Vogels, die seine Lebensweise und sein Verhalten beschreibt.
Otto Weigel ergänzt hierzu, dass der Waldkauz früher der „Todesvogel“ genannt wurde. Wenn Menschen im Sterben lagen wurde über Nacht eine Kerze angelassen. Der Waldkauz wird durch Licht angezogen. Zu diesem Zeitpunkt wussten das die Menschen jedoch noch nicht.
Über den genauen Bestand in Erligheim und Umgebung gibt es keine Informationen. Da der Waldkauz nicht im Nistkasten anzutreffen ist.

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TOP 9 Vorschau auf kommende Unternehmungen

Otto Weigel gibt einen kurzen Einblick auf die kommenden Unternehmungen des NABUs.
Für die Schule soll ein Insektenhotel entstehen. Dies ist eine Wand mit unterschiedlich großen Löchern und diversen Materialien. Auch das Biotop der Schule soll gerichtet werden.
Des weiteren stehen wieder diverse Veranstaltungen an wie z.B. das Weindorf, der Weihnachtsbasar usw.

TOP 10 Präsentation Riedtal und Abschluss

Otto Weigel gibt bekannt, dass das Projekt „Riedtal“ abgeschlossen ist.
Hier geht ein großer Dank an Wilbert Keller. Dank ihm konnten die Baggerarbeiten innerhalb zwei Tagen abgeschlossen werden.
Die Kosten des Projektes trägt die NABU Ortsgruppe. Von Otto Weigel geht nochmals ein großer Dank an alle Helfer.
Zum Abschluss dieses TOPs zeigt Jürgen Schwetz eine Bilderpräsentation des Projektablaufes.

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Hier klicken für mehr Informationen über unser schönes Riedtalbiotop

TOP 11 Verschiedenes

Otto Weigel berichtet, dass die Bepflanzung beim NETTO radikal abgesägt wurde. Dies ist schlecht für die Vogelwelt.
Er versteht nicht warum man so etwas nicht in einer Stufenmaßnahme vornehmen kann.
Dann richtet er das Wort an BM Schäuffele. O. Weigel möchte wissen warum man an den Weidenköpfen Büsche stehen lässt? Dadurch müssten die Weiden jedes Jahr gepflegt werden.
BM Schäuffele gibt diese Anregung an den Bauhof weiter.

Das Thema Mitgliederwerbung wird kurz angeschnitten. Otto Weigel bittet hier sich Gedanken zu machen und mit Ideen an die Vorstandschaft zu treten.

Wenn das Schulbiotop gerichtet wird, benötigt der NABU tatkräftige Unterstützung. Otto Weigel gibt hier noch rechtzeitig nähere Details bekannt.
Dann bedankt sich BM Schäuffele im Namen der Gemeinde für den Einsatz und das Engagement der NABU Ortsgruppe.
Jürgen Schwetz bittet BM Schäuffele, dass nochmals nach der Türe am Lagerraum geschaut wird. Diese klemmt massiv.
Zum Schluss wird mit Herrn Hammel ein Termin für eine Orchideenwanderung fixiert. Diese soll am 21.05.2017 um 10.00 Uhr stattfinden.

NABU Generalversammlung am 4. März 2016

Die diesjährige Generalversammlung der NABU Ortsgruppe Erligheim fand, wie die letzten Jahre auch, im Bürgerhaus "Vordere Kelter" in Erligheim statt. Den zahlreich anwesenden Mitgliedern, den Gästen sowie dem Bürgermeister Rainer Schäuffele wurde wieder ein Überblick über das vergangene Jahr verschafft. Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden Erich Joos folgten die Berichte des Vorsitzenden, des Vogelwarts und des Kassiers. Dabei wurden unter anderem über die Themen Christbaumrücknahme 2015, Weindorf, Weihnachtsbasar, Nistkastenkontrolle und den Bestand der Vogel- und Eulenwelt berichtet.

Bürgermeister Rainer Schäuffele entlastete die Vorstandschaft, welche im nächsten Tagesordnungspunkt, neben allen anderen Posten, auch wiedergewählt wurde.
Die Vorstandschaft setzt sich damit weiterhin aus Erich Joos (1. Vorsitzender), Otto Weigel (2. Vorsitzender), Annemarie Joos (Kassier), Jürgen Schwetz (Beisitzer) und Erich Joos (Vogelwart, kommissarisch) zusammen.

Es folgte ein Bericht über das Riedtalbiotop, welches die Renatuierungsarbeiten der letzten Monate enthielt. 
Klicken Sie hier um mehr über das Riedtalbiotop zu erfahren.

Anschließend wurde die neue Webpräsenz der NABU Ortsgruppe vorgestellt.

Die mit Spannung erwartete Präsentation des Vogel des Jahres fand anhand einer Bildpräsentation durch den Beisitzer, Jürgen Schwetz, statt.

Die Generalversammlung schloss mit verschiedenen Bildvorführungen und verschiedenen Themen ab.

Für einen detaillierten Bericht klicken sie bitte hier:

Protokoll Hauptversammlung

 

Der Vogelfreundliche Garten

Mit der Gestaltung Ihres Gartens haben Sie es in der Hand Vögeln und vielen weiteren Tieren einen attraktiven Lebensraum zu schaffen. 

Ein vogelfreundlicher Garten zeichnet sich durch bunte Vielfalt aus und vermittelt Freude pur am natürlichen Reichtum, der sich auch mitten in der Stadt entwickeln kann. Er ist abwechslungsreicher und belebter als die einheitsgrünen Hausgärten nach Katalog und Gartencenter und bietet der Tierwelt viele Futter- und Nistgelegenheiten. 

Heimische, standortgerechte Sträucher sowie Gräser und Kräuter sichern den Vögeln eine breite Nahrungspalette aus Sämereien, Beeren, Insekten und Kleintieren. Doch das Futterangebot allein macht einen Garten noch nicht vogelgerecht. Vögel brauchen Versteckmöglichkeiten, erhöhte Sitzwarten zum Singen, Sand- und/ oder Wasser-Badestellen sowie Gelegenheiten zum Trinken. Darüber hinaus sollten natürliche Nistplätze in Sträuchern geschaffen und erhalten werden. Alte Bäume oder Nistkästen sind gute Brutmöglichkeiten für Höhlenbrüter. 

Nicht jedes "Unkraut" vernichten, Herbstlaub nicht überall wegharken, sondern kompostieren und der Verzicht auf Pestizide sind weitere wichtige Schritte in Richtung Ökogarten.

Geben Sie den Startschuss für Ihren Naturgarten. Dann brütet vielleicht bald eine Gartengrasmücke in Ihrer Wildrosenhecke und eine Bachstelze badet im Gartenteich. Dabei müssen Sie Ihren Garten nicht von einem Tag auf den anderen komplett umkrempeln. Stattdessen können Sie Schritt für Schritt einen herkömmlichen Ziergarten in ein Paradies für Vögel und einen herrlichen Ort zum Entspannen verwandeln.

Checkliste: Die wichtigsten Voraussetzungen für einen vogelfreundlichen Garten auf einen Blick:

  • Nahrung: Heimische Sträucher und Blumenwiesen
  • Trinken & Baden: Sandige Ecke/ SandhaufenTeich/ Wasserstelle
  • Brüten: Hohle Bäume / Nistkästen für Höhlenbrüter / Halbhöhlen / Schwalbennistbretter / Lehmpfütze für Schwalben / Einfluglöcher am Gebäude
  • Verstecken: Dornige, heimische Büsche
  • Singen: Erhöhte Stelle (Baum oder Ansitzstange)

Sandweg amHochbeet mit Dianthus, Campanula und Digitalis

Garten Paus & Zweil, Frühling, Obstbaumwiese, Liegestuhl,  Staudeninseln, Rasenweg, Blumenzwiebeln, Tulpen (Purple Dream, Ballade,  Spring Green, Hotpants, Menton, Apricot Fox, Hemisphaere Fontainebleau) Buchsbaumkugeln

Auf ins Riedtal!

So ganz langsam kommt etwas Schwung in die Renaturierung des hinteren Riedtalbiotops. Wir haben uns ja verpflichtet, der Gemeinde gegenüber, dieses Biotop wieder auf Vordermann zu bringen. Es ist total verlandet und das Wasser stinkt. So haben wir bereits Anfang November damit begonnen die Erlen, das Gestrüpp und vieles mehr zu entfernen.

Noch vor Weihnachten kam dann der Holzrücker und zog die großen Bäume auf ein Polter von wo sie dann zersägt, bzw. das Gestrüpp gehäckselt werden musste.

Wir haben dann ebenfalls noch vor Weihnachten einen Termin mit der Firma Mohn aus Besigheim gemacht - diese hat das Baumbach-Biotop ebenfalls für uns renaturiert - in der Annahme, dass Sie gleich anfangen würde. Doch dem war nicht so. Die Firma musste sich noch zuvor einige Baustellen kümmern. Der Weihnachtsurlaub dauerte auch recht lange und so kam der Frost, Schnee und der große Regen. Damit haben wir im Moment schlechte Karten weiter zu machen.

Stand: Februar 2016